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Alltage von Super-Moms

Kennst Du das auch? Du wachst morgens schon mit zig To-Do Listen im Kopf auf und weißt eigentlich schon morgens um 6 Uhr, dass der Tag nicht genug Stunden hat für all die Dinge die erledigt werden wollen. Oder aber einer aus der Family wird krank, tickt nicht so wie er vielleicht sollte und schon ist der Tagesplan hinfällig!

Heute war wieder mal so ein Tag. Ich wache noch vor dem Wecker auf, und freue mich jetzt schon eigentlich auf den Abend, wenn ich endlich wieder ins Bett gehen kann. Am Abend zuvor ist es spät geworden. Wäsche bügeln, eben mal noch vorkochen, eine Freundin weint sich am Telefon aus und die Cafeteria für das Handball Spiel am WE will auch noch organisiert werden -  und schwupp ist es ein Uhr nachts. Puh.

Aber es hilft nichts, raus aus dem Bett, die Dinge anpacken und erledigen! Das Kind wecken, ins Bad scheuchen, ein Kaffee im Stehen, schnell noch die Waschmaschine befüllen, mit dem Hund Gassi gehen (so sieht man morgens wenigstens tolle Sonnenaufgänge und bekommt frische Luft! :-) ) bevor ich mich dann auf den Weg ins Büro mache.

Während der Fahrt (45 min.) nutze ich oft die Zeit mal eben noch mit meinen Schwestern zu telefonieren, während ich im Kopf die To-Do’s für den Job durchgehe und gleichzeitig daran denke, dass mein Sohn ja heute auch noch Handball Training hat. Habe ich organisiert, dass er vom Training abgeholt wird? Ach ja – habe ich! Zum Glück ist die KidPick-App für die Organisation von Abholungen, Fahrten, vom Training etc. Gold wert!

Im Büro angekommen geht es mit vollem Elan an die Projekte - Privates muss da ausgeblendet werden. Volle Konzentration ist gefragt! Und so arbeite ich vertieft an meinen Projekten bis – ja- bis das Telefon klingelt. Ein Blick auf das Display – die Schule! „Frau B. können Sie bitte Ihren Sohn aus der Schule abholen? Er ist krank!“ Ahhh.. worst case! Gleich ist Abgabeschluss des Projektes inklusive Meeting! Und nun?

Über die KidPick-App setze ich quasi einen „Notruf“ in meinem selbst angelegten Netzwerk von Freunden und Family ab und frage an, ob jemand das Kind von der Schule holen kann. Zum Glück meldet sich meine Mutter nach einigen Minuten – sie fährt zur Schule und ich kann beruhigt ins Meeting gehen.

Während des Meetings am frühen Nachmittag überkommt mich ein kleines Tief, der Schlafmangel macht sich bemerkbar. Jetzt nur nicht einschlafen und weiterhin gut aufpassen. 😉

Und im Kopf geh ich schnell noch die Einkaufsliste durch. 17 Uhr – Schluss für heute. Ab ins Auto und nach Hause gebraust. Unterwegs gerade noch die Mutter, die das Kind eigentlich vom Handball mitnehmen wollte, anrufen um ihr mitzuteilen, dass mein Sohn krank zu Hause ist. Endlich im Heimatort angekommen, springe ich schnell noch in den Supermarkt und fahre dann auf direkten Wege nach Hause. Und nun ist erstmal quality time mit dem kranken Sohn angesagt. Kuscheln, versorgen, to Do’s ausblenden – nur Zeit für uns zwei.

Nachdem das kranke Kind dann irgendwann, relativ spät und quengelig, ins Bett gebracht worden ist steht - oh Hilfe - noch die Steuererklärung an… und der Mount Everest an Bügelwäsche ist wie von Zauberhand auch schon wieder gewachsen... wie macht er das immer nur? Aber der muss erstmal ignoriert werden. Nach zwei Stunden klappe ich müde den Laptop zu, die Steuererklärung ist geschafft… und nun? Ein Blick nach links -  da lächelt mir der Mount Everest zu, ein Blick nach rechts – das Sofa. Es ruft meinen Namen…!

Und ich gebe mich geschlagen – ich bin zu müde und kaputt um den Mount Everest heute noch zu bezwingen. Und so lege ich mich mit einem kühlen Glas Wein auf das Sofa, höre Musik und schalte ab. Und freue mich schon wahnsinnig auf den morgigen Tag. Ein Friseurbesuch steht an! Dass Leben mit Kindern ist wahnsinnig bunt, schön und aufregend. Aber sind wir doch mal ehrlich: ein Termin allein beim Friseur ist doch manchmal schon purer Luxus. Eine Stunde ganz für mich allein, das Radar ist ausgeschaltet, ich muss nicht den Überblick behalten und kann mal abschalten. Kleine Oasen im Super-Mom Alltag, die mich zum Glück immer wieder nach vorne bringen.

Und das ist eine von vielen Lektionen die ich in den letzten Jahren als Working Mom gelernt habe – ich muss mir immer wieder kleine Oasen und Ruhephasen in meinem vollen Alltag einbauen um Kraft zu tanken und um mich zu regenerieren. Und dabei hilft ein gut aufgestelltes Netzwerk auf das ich zurückgreifen und auf das ich mich immer voll und ganz verlassen kann. Das erleichtert meinen Alltag ungemein.

Wie gehst Du mit so stressigen Tagen um? Hast Du Tipps?

Autorin: Jessica Biondi für KidPick

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