Alltagsorganisation ade - Alltagsorganisation juchee!

Wenn das soziale Umfeld des Kindes wächst, müssen Eltern noch besser planen – doch wie?

Wenn die Kinder ein bis zwei Jahre alt sind, ist es noch kein Problem, einem geregelten Tagesablauf zu folgen, bis auf die Kinderkrankheiten natürlich, die einen überraschen und jedes Arbeiten-wollen und jegliche Wochenplanung ad absurdum führen. Ansonsten ist es relativ klar, wie man den Alltag verbringt: Jeder geht seiner Arbeit nach und das Kind ist bis nachmittags in der Kita. Nachmittags wird das Kind abgeholt und man trifft sich wieder zu Hause.

 

Wenn Dreijährige ihre eigenen Verabredungen treffen...

 Sind die Kinder drei bis vier Jahre alt, kommt eine neue Dimension hinzu: Die kindereigenen sozialen Kontakte. Dann heisst es oft beim Abholen von der Kita: „Will aber noch mit Paul/Lena/Lilly spielen“ oder in etwas höherem Alter: „Kann ich noch mit zu Paul/Lena/Lilly?“, „Können wir noch auf den Spielplatz mit Paul/Lena/Lilly?“ etc.

Ganz abgesehen von den Verabredungen, die am Wochenende jetzt hinzukommen, wenn man nicht so spontan ist und noch am selben Tag ein Treffen organisieren will.

Eine Zeit lang findet man es noch ganz in Ordnung, sich die Zeit mit den jeweils anderen Eltern auf dem Spielplatz zu vertreiben oder in deren Küchen zu sitzen, bis die Kinder zu Ende gespielt haben.

Bis man auf die Idee kommt, solche Verabredungen von vornherein zu organisieren und eins der Elternteile die Betreuung übernimmt. Dann heisst es, mit den Eltern Kontakt aufnehmen, planen wann es jeweils passt, die Kita informieren, dass das Kind mit einem anderen Elternteil am jeweiligen Tag mitgeht, das Kind abends abholen und andersherum Gegeneinladungen – und Verabredungen organisieren.

 

Next dimension: Hobbys der Kinder und Mamas Organisationsstress

Mit der nächsten Dimension der kindereigenen sozialen Kontakte wird man konfrontiert, sobald das Kind einer Freizeitaktivität nachgeht und Teil einer Fussballmannschaft, Ballettgruppe, Musikschulklasse etc. wird. Dann gilt es weitere Wege zu meistern und man muss planen, wie man es schafft, eigene Arbeitstasche, Turntasche, Instrument etc. zu befördern oder organisieren, dass die benötigten Utensilien nachmittags zur Verfügung stehen.

 

Kinder, Eltern, Großeltern – Koordination ist das A und O:

Mit mehreren Kindern wird es umso komplexer und ist man in einer Partnerschaft, in der man sich wechselseitig um die Betreuung der Kinder kümmert, gilt es, den Partner auf dem neuesten Stand zu halten, wer wann zu Besuch kommt oder wohin das Kind geht.

Zusätzliche „Abholer“ wie Großeltern, Babysitter, große Geschwister wollen auch informiert werden, wenn sich etwas ändert und der Tag anders als geplant verläuft.

Mit den eigenen Arbeitsterminen ist man meist à jour, schwieriger wird es, – zusätzlich zu den eigenen sozialen Kontakten –  die der Kinder immer parat und organisiert zu haben.

 

 

Aufatmen, Zeit sparen und clever planen: 

 

Die KidPick-App spart Eltern Zeit. Das Netzwerk der kinderrelevanten Kontakte ist an einem Abend hinzugefügt (je nach Größe: Großeltern, Freunde, Babysitter, großer Bruder, etc. hinzufügen). Dann kann man loslegen und Abholtermine für die Freizeitaktivitäten gegenseitig anbieten und anfragen, Verabredungen zum Spielen initiieren oder Angebote anderer Eltern für das nächste Wochenende annehmen. Zum Beispiel: „Paul zu Tim, von 16:00 - 19:00 Uhr“ und „Joana zu Lilly von 15 - 20 Uhr“ und man selbst kann in Ruhe darüber nachdenken, ob man in der Zeit ein gutes Buch liest oder mit der besten Freundin einen Kaffee trinken geht. Kinderleicht verabreden!

 

Autorin: Anna Figoluschka, Gründerin KidPick 

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