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Stress durch WhatsApp, Messenger & Co.

Alles immer auf dem Smartphone parat, alle erreichbar, alles einfach zu organisieren? Soweit die Theorie, die Praxis sieht oftmals eher so aus:

 

„Hallo! Kann jemand Alex am Samstag mit zum Turnier nehmen? Ich bin leider krank und kann nicht fahren.“

 

Mit solchen Nachrichten fängt, zumindest bei mir, regelmäßig die Elterngruppen-Hölle an. Denn nur Anfänger denken, dass nun nur jemand antwortet, der eine Mitfahrgelegenheit zu bieten hat. Ha. Haha. Hahahaha. Ich hatte diese Diskussion tatsächlich bei uns in einer Gruppe unseres Sportvereins. Erst wollte ich die ganze Unterhaltung wiedergeben – aber ganz ehrlich, es hat schon gereicht, dass ich die 42 (!!!) Nachrichten dazu lesen musste. Deshalb gibt es hier nur die Zusammenfassung:

  • 12-mal „Gute Besserung“, drei davon mit lustigen Bildchen
  • 8-mal „Gute Besserung + Nachfrage, ob es denn eine Erkältung/Magen-Darm/oder was auch immer sei“.
  •  4-mal ein kurzer Erfahrungsbericht, dass jemand in der Familie ja aktuell auch Erkältung/Magen-Darm/oder was auch immer hat.
  • 6-mal „Nein, kein Platz mehr bei uns frei, sorry.“
  • 4-mal „Klar, kann bei uns mitfahren.“
  • 6-mal die Frage „Wo und wann treffen wir uns nochmal am Samstag?“
  • 2-mal Antworten, die nur aus Emojis bestanden, die ich nicht verstanden habe.

Bei jeder dieser Nachrichten meldete sich mein Telefon bei mir und ich musste nachschauen, ob die Information wichtig oder relevant für mich war. Meine Genervtheit stieg mit jeder Nachricht. Ich weiß jetzt nicht, ob es den anderen auch so geht, aber dieser Organisationswahnsinn stresst mich ungemein! Eine Lösung wäre natürlich, die Gruppe gibt sich Kommunikationsregeln und es ist klar, dass nur die Infos geteilt werden, die für alle interessant sind. In meiner Welt klappt das aber in den seltensten Fällen. Daher bin ich froh, dass ich andere Netzwerke habe, die sich mit der KidPick-App organisieren. Da reicht eine Anfrage, jemand meldet sich, der den Fahrdienst übernehmen kann und damit ist alles organisiert.

Die oben beschriebene Diskussion ging nach den 42 Nachrichten übrigens weiter. Als die Trainerin schrieb: „Nimmt jetzt jemand Alex mit? Ich habe den Überblick verloren.“, meldeten sich etliche Eltern mit „Hihi, geht mir auch so.“ und „Ja, es hatte sich jemand angeboten, weiß aber nicht mehr wer.“ Ich hab das Telefon dann auf stumm gestellt und werde bei nächster Gelegenheit mit Sicherheit mal KidPick vorschlagen. 

 

Genervt von WhatsApp ist nicht nur Lia Gänzler.

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