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Kindergeburtstag - perfekt oder lieber unperfekt?

Bald ist es wieder soweit – der Geburtstag des Sohnemanns steht an. Kindergeburtstage sind wohl in jeder Familie ein Highlight – mir beschert es jedoch immer wieder Herzrasen und ein gewisses Gefühl von Panik. 😉 Der Sohn freut sich natürlich riesig auf seinen Tag, mit den Geschenken, der Feier mit Familie und Freunden und all den schönen Dingen die dazu gehören. Aber ich gestehe: ich bin immer dankbar, wenn dieser Tag ohne größere Schäden, Ausfälle und einem glücklichen Kind überstanden ist.

Aber woran liegt es? Kindergeburtstage sind für die Eltern des Geburtstagskindes oft eher mehr mit Stress als mit Spaß verbunden. In den letzten Jahren scheint eine regelrechte Schlacht aufgekommen zu sein bei der es beim Kindergeburtstag „höher, schneller, weiter“ heißt.

Mottopartys, der Gang mit den Geburtstagsgästen ins Schwimmbad oder in einen Indoorspielplatz scheinen heute fast schon Pflicht zu sein!

Aber muss das wirklich sein? Im letzten Jahr habe ich auch schon deshalb mal auf ein wenig Reduktion und „back to the roots“ gesetzt. Nicht zu viele Gäste, nicht zu viel Programm – dafür aber ganz viel Raum für Spaß und Flexibilität.

Hier sind meine Tipps die sich im letzten Jahr als wirklich gut herausgestellt haben:

1.     Wie viele Gäste dürfen kommen? Hier finde ich die Altersregel sehr gut. Pro Lebensjahr darf ein Kind eingeladen werden.

2.     Was ist die optimale Dauer für die Feier? Je nach Alter sind 3-3,5 Stunden aus meiner Erfahrung heraus völlig ausreichend

3.     Rahmenprogramm? Ja, ein gewisses Maß an Rahmenprogramm sollte es definitiv geben, damit die Feier nicht in einem Chaos endet. Aber auch hier gilt: flexibel bleiben und einfach mal schauen wie die Kids drauf sind oder ob sie gerade auch einfach mal „nur“ im Kinderzimmer zusammenspielen möchten.

4.      Kuchenschlacht? Auf vielen Kindergeburtstagen begegnen mir immer wieder wunderbar verzierte Torten, bestellte Kuchen vom Konditor und einfach Unmengen an Süßigkeiten. Mein Tipp wäre es, einfach ein paar leckere Muffins zusammen mit dem Geburtstagskind zu backen, Obst & Gemüse zu schnippeln und natürlich auch die ein oder andere Süßigkeit bereitzustellen.

 

Ab 10 Gästen kann übrigens die KidPick-App ganz hilfreich sein, denn für die Planung, will man vielleicht vorab wissen, wer an dem Tag Zeit hat. Einfach ein PlayDate mit dem Terminnamen "Geburtstag Tim" anlegen, Zeit, Dauer, Ort (Bring-und Abholort) festlegen und an die 10 Freunde schicken. Durch die Zu-und Absagen hat man unter "Termine" dann schnell eine Übersicht.

Das ist eher mein Weg, den ich verfolge. Wer weiß wie lange, denn bisher ist auch der Sohnemann eher "unkompliziert". Wenn ich eine Mottoparty feiern würde, weiß ich, wo ich mir Tipps und Materialien dafür besorgen kann, bei Balloonas, und wer das ganze lieber "outsourcen" will ist -> hier gut beraten ;)

 

Wie feierst Du den Geburtstag deines Kindes? Stresst es dich regelmäßig oder setzt du auch mal bewusst auf „weniger ist mehr“?

 

 

 

 

 

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