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Wechsel auf die weiterführende Schule

Auch wenn es noch ein wenig hin ist – nach den Sommerferien ist es in vielen Familien soweit: der Wechsel auf die weiterführende Schule steht an! Habt ihr euch schon für eine Schule entschieden? 

Wie geht es dir und deinem Kind mit der Entscheidung? Mein Sohn geht mittlerweile in die 7. Klasse des örtlichen Gymnasiums aber ich kann mich noch sehr gut an die (für uns alle) aufregende Zeit davor erinnern. Die Wahl auf die Schule ist schnell gefallen – mein Sohn wollte unbedingt auf das Gymnasium, dass auch seine beiden Tanten besucht hatten. Die letzten Wochen in der Grundschule sind nur so verflogen und ehe man sich versah, fanden wir uns schon auf der Abschiedsfeier der Grundschule wieder. Der Abschied von der alten Schule wurde sowohl den Kindern als auch uns Eltern „versüßt“ -  ein toller Nachmittag, der sich bis in den späten Abend zog als dann alle glücklich, zufrieden aber auch ein bisschen wehmütig nach Hause gefahren sind. 

Kurz vor den Sommerferien gab es dann an einem Vormittag ein erstes Kennenlernen der neuen Schulklasse und der neuen Klassenlehrerin auf dem Gymnasium. Das fand mein Sohn super, da er so schon mal die neuen Kids, die Lehrerin und sogar schon den Klassenraum kennenlernen konnte. 

Floris konnte es kaum erwarten, endlich auf das Gymnasium zu wechseln. Für ihn haben sich die Sommerferien wie Kaugummi gezogen… 😊 Ständig hat er uns mit Fragen nach der Klasse und dem Unterricht gelöchtert. 

Doch so groß die Freude auf seiner Seite war, so groß waren meine Sorgen und Gedanken die mich in der Zeit begleitet haben. Der Wechsel der Schule ist nun mal eine große Hürde und ich war mir nicht sicher wie er all das Neue bewältigen wird. Da gab es – aus meiner Sicht – so viele Dinge, die Schwierigkeiten bargen. Was habe ich mir Gedanken gemacht zu so vielen unterschiedlichen Themen! 😊

Floris war auf einer kleinen „Dorf-Grundschule“ – 15 Kinder in einer Klasse. Perfekt für die ersten vier Jahre wie ich finde. Und auf dem Gymnasium waren es auf einmal 33 Kinder pro Klasse! Und insgesamt knapp 1.000 Schüler. Auf einmal gehört er wieder zu den jüngsten und muss lernen, sich neu zu behaupten. Positionen in der Klasse müssen sich wieder neu erarbeitet werden, das Lerntempo ist schneller, die Anforderungen sind härter, der Zeitaufwand für die Hausaufgaben steigt, er lernt neue Arbeits- und Organisationsmethoden und muss diese umsetzen, findet er sich in dem riesigen Gebäude zurecht, klappt alles mit dem Bus fahren, verändert sich der Freundeskreis…. und, und, und. 

Aber: was soll ich sagen… all diese Sorgen und Gedanken waren (fast) unnötig! Er hat den Wechsel wunderbar gemeistert. Natürlich gab es die ein oder andere Hürde, wie z.B. ist er einmal in den falschen Bus eingestiegen oder er hat seinen Klassenraum nicht sofort wiedergefunden. Aber im Großen und Ganzen hat es wirklich gut geklappt. Sehr positiv fand ich, dass jede neue 5. Klasse zwei „Paten“ aus den 7. Klassen erhalten haben für die erste Zeit. Die Aufgaben der „Paten“ bestanden darin, die Kids zu den richtigen Räumen zu bringen, mit ihnen die Mittagspause in der Kantine zu verbringen und einfach als Ansprechpartner zur Seite zu stehen. Das hat den Einstieg auf das Gymnasium wirklich erleichtert. 

Und heute – ist Floris selbst „Pate“ einer 5. Klasse und findest es großartig, den „Kleinen“ die große, weite Welt des Gymnasiums zu zeigen. 😉

Welche Gedanken hast du im Bezug auf den Schulwechsel deines Kindes?

Autorin: Jessica Biondi für KidPick

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