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Das erste Smartphone – Fluch oder Segen?

Hat das Thema Smartphone auch schon bei euch Einzug gehalten?  Immer mehr Kinder besitzen mittlerweile ein Smartphone. Die Gründe, warum Kinder sich ein Smartphone wünschen, wie lange das Smartphone täglich genutzt wird und was die Eltern dazu sagen, führt in vielen Familien immer wieder zu Spannungen und Konflikten. Telefonieren ist bei den Kids out, viel wichtiger ist der Kontakt zu Freunden via WhatsApp & Co., surfen im Internet oder die Nutzung der sozialen Netzwerke.

Mit dem Wechsel in die weiterführende Schule kam auch bei uns das Thema – mal wieder – zur Sprache. Während der Grundschulzeit gab es auch immer wieder mal den Wunsch nach einem Smartphone, dem wir aber nicht nachgegeben haben, da wir hier absolut keine Notwendigkeit gesehen haben.

Aus unserer Sicht war der Schulwechsel auf das Gymnasium nun der passende Zeitpunkt um für unseren Sohn ein Smartphone anzuschaffen. Dies machte vor allem Sinn, da er nun viel mit dem Bus fahren musste, sich oft verabredet hat und auch des Öfteren mal eine Schulstunde ausfiel und er abgeholt werden musste.

Einer der wertvollsten Tipps ist, Regeln und Vereinbarungen für den Umgang mit dem Smartphone, dem Surfen und der Nutzung der sozialen Netzwerke mit seinem Kind zusammen zu vereinbaren.

Eine tolle Idee und Leitfaden zur Vereinbarung findet ihr hier

Doch welche Regeln sind wirklich sinnvoll? Hier findet ihr meine persönlichen Erfahrungen:

Kosten

Im Vorfeld haben wir gemeinsam den Tarif ausgewählt, es gab nur ein kleines begrenztes Datenvolumen und mein Sohn hat sich an der Anschaffung des Smartphones beteiligt. Damit haben wir die Wertschätzung und die Verantwortung des Smartphones in seine Hände gelegt.

 

Offline-Zeiten

Offline-Zeiten sind wichtig. Das Smartphone bleibt aus bei den Mahlzeiten, am Abend ab 19 Uhr sowie bei gemeinsamen Familienaktivitäten.

 

Unvorhergesehene Kosten und Beschädigungen/Reparaturen am Smartphone

Eine vielleicht drastische Regelung, aber wir haben vereinbart, dass mein Sohn sich an Reparaturen des Smartphones und „unvorhersehbaren“ Kosten (z.B. Datenvolumen nachgeladen) beteiligt oder diese sogar allein trägt. Diese Vereinbarung kann dabei helfen, den bewussten und auch umsichtigen Umgang mit dem Smartphone zu schulen.

 

Umgang mit den eigenen persönlichen Daten oder denen von Freunden

Diese Regel ist eigentlich zum eigenen Schutz meines Kindes bzw. auch seiner Freunde aufgestellt worden. Mir ist es sehr wichtig, dass mein Sohn sich darüber im Klaren ist, dass Daten wie Name, Alter, Adresse, etc. auf keinen Fall in den sozialen Netzwerken gepostet werden.

 

Respekt und Höflichkeit in der digitalen Welt

Den Kids sollte bewusst gemacht werden, dass auch der Umgang in der digitalen Welt wertschätzend und höflich sein sollte. Beleidigungen und Hänseleien via Facebook und Co. sollten ein Tabu sein – Dinge die einmal im Netz gepostet wurden, verschwinden nicht mehr.

 

Bisher funktionieren diese Regeln und Vereinbarungen bei uns sehr gut, der Umgang meines Sohnes mit seinem Smartphone hält sich (glücklicherweise!) in Grenzen. Aktuell beschränkt sich die Nutzung auf den Austausch via WhatsApp mit den Klassenkameraden und Freunden, Verabredungen werden organisiert oder die fehlenden Hausaufgaben können schnell und unkompliziert besorgt werden.

Wie sieht es bei euch aktuell aus? Wie geht ihr mit dem Thema Smartphone um? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Lösungsansätze!

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